Herzlich willkommen!

Christuspfarrei
Johannespfarrei

Christus- und Johannesgemeinde

Christus- und Johannesgemeinde

TelefonSeelsorge Schwarzwald-Bodensee e. V.

Ausbildungskurs für ehrenamtlich Mitarbeitende

„Danke, dass Sie mir zugehört haben.“ Anrufende bei der Telefonseelsorge beenden
das Gespräch häufig mit diesen Worten. Sie bringen ihre Wertschätzung dafür zum
Ausdruck, dass sie im Schutz der Anonymität mit jemandem sprechen konnten,
der zuhört, Verständnis zeigt, nicht alles besser weiß, aber auch bereit ist, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wenn dies gewünscht wird. Eine solch behutsame Gesprächsführung muss gelernt werden. Die ehrenamtlich Mitarbeitenden werden in ca. 200 Ausbildungsstunden auf diese Aufgabe vorbereitet und auch im Anschluss daran immer wieder in Fortbildungen geschult und durch Supervision entlastet. Für interessierte Frauen und Männer startet im
Herbst ein Ausbildungskurs, der 14tägig Dienstag abends von 18-21 Uhr in Konstanz stattfinden wird.

Kontakt:
TelefonSeelsorge Schwarzwald-Bodensee e. V.
78421 Konstanz
Postfach: 10 21 38
Telefon: 07531 / 27778
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
Predigt 29. August 2010

Gott ist Liebe - 1. Johannes 4, 7-12

Pfr. Dr. Ulrich Zimmermann

Geliebte Gemeinde,
heute fängt die Predigt anders an, das haben Sie schon gemerkt. Die normale Anrede zu Beginn der Predigt heißt sonst „Liebe Gemeinde“ - heute habe ich Sie als „Geliebte Gemeinde“ angesprochen. Denn im ersten Johannesbrief, dem der Bibelabschnitt für die heutige Predigt entnommen ist, spricht Johannes die Leserinnen und Leser seines Briefes genauso an: „Geliebte!“ Und wenn sich beim Vorlesen des Predigttextes und beim Mitlesen an der Wand jemand gefragt hat: „Warum nimmt der Pfarrer denn heute schon wieder eine andere Bibelübersetzung?“ - dann ist genau das der Grund: Ich habe eine Übersetzung gesucht, die diese Anrede, wie sie im griechischen Originaltext steht, auch genauso wiedergibt, wie sie da steht: „Geliebte!“ Die Lutherbibel oder auch die neue Übersetzung von Roland Werner, die ich im Vorfeld der Allianz-Evangelisation im November zuletzt gerne verwendet habe, sie alle beginnen diesen Bibelabschnitt mit „Ihr Lieben!“ Aber das steht nicht da - Johannes schreibt: „Geliebte!“ Und es war mir wichtig, dass das genau so rüberkommt und dass Sie sich heute morgen genau so angesprochen fühlen: „Geliebte!“ Und zwar nicht in erster Linie, weil ich Sie so lieb habe. Ich mag Euch auch, das ist nicht das Thema. Aber der Briefschreiber Johannes möchte seinen Lesern ja vor allem sagen: „Ihr seid geliebt - von Gott!“ Und das ist das Wichtigste heute Morgen: Bevor wir in der Predigt über irgendetwas anderes nachdenken: Lass Dir zuallererst sagen: Du bist von Gott geliebt! Und wenn Du sonst von meinen Ausführungen nichts mehr mitbekommst - wenn Du nur das kapiert hast: „Du bist zuallererst ein von Gott geliebter Mensch“ - dann kannst Du eigentlich schon nach Hause gehen.

Anlagen:
 Pr_1Johannes_4_7-12.pdf[Gott ist Liebe]120 Kb
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Predigt 8. August 2010

Gott sagt Ja - Römer 9, 1-8.14-16

Pfr. Dr. Ulrich Zimmermann

Liebe Gemeinde,
jetzt wird Paulus persönlich. In seinem Brief an die Gemeinde in Rom, dem längsten Brief des Apostels in der Bibel, hat Paulus in acht langen Kapiteln den römischen Christen vor Augen gemalt, wie Gott uns durch seinen Sohn Jesus Christus Erlösung und ewiges Heil schenkt. Und er schloss diese Ausführungen mit dem wunderbaren Lobpreis, dass nichts „uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“1
Jetzt wechselt der Apostel Paulus das Thema. Er wird ernst und feierlich. Er kommt nun auf eine Frage zu sprechen, die ihn in seinem tiefsten Inneren bewegt. Ich lese aus dem neunten Kapitel des Römerbriefes die Verse 1-8 und 14-16 - nach der Übersetzung von Roland Werner, der bei der Allianz-Evangelisation im November unser Referent sein wird:

Anlagen:
 Pr_Roemer_9_1-8_14-16.pdf[Gott sagt Ja]132 Kb
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Predigt 1. August 2010

Die Umwertung aller Werte - Philipper 3, 7-11

Pfr. Dr. Ulrich Zimmermann

Liebe Gemeinde,
was bedeutet Ihnen Christus?
Ich biete Ihnen einmal ein paar Antworten an: Ist Christus für Sie einfach eine Gestalt aus der Bibel oder aus der Geschichte? Ist er ein Religionsstifter oder ein moralisches Vorbild? Ist Christus für Sie ein Friedensapostel oder ein Frauenversteher? Oder ist er einfach der Herr und Retter, an den Sie glauben?
Wir hören heute einen Abschnitt aus der Bibel, in dem der Apostel Paulus diese Frage für sich beantwortet. Er tut das in einem Brief, den er an die junge Christengemeinde in Philippi schreibt. Er blickt zurück auf die Zeit, bevor er Christus kannte, und auf seine frommen Leistungen, auf die er damals stolz war. Aber dann schreibt er (Philipper 3,7-11 - Übersetzung „Neues Leben“):

Anlagen:
 Pr_Philipper_3_7-11.pdf[Die Umwertung aller Werte]112 Kb
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Predigt 25. Juli 2010

Epheser 5, 8-14 - Aufwachen, Wachsen und Gehen im Licht von Christus

Pfr. Dr. U. Zimmermann

Liebe Gemeinde,
drei Taufen haben wir eben gefeiert. Und wie geht es weiter? Was bedeutet es, getauft zu sein? Was fange ich damit in meinem Leben an?
Antworten darauf gibt uns ein Bibelabschnitt, den ich nun mit Ihnen betrachten möchte. Er steht im fünften Kapitel des Epheserbriefs ab Vers 8 (nach der Übersetzung „das buch“ von Roland Werner):

Denn früher wart ihr ganz von der Dunkelheit beherrscht, aber jetzt seid ihr durch eure enge Verbindung mit Jesus selbst zum Licht geworden. Führt also euer Leben als Kinder des Lichts! Das Ergebnis, die Frucht, die aus einem Leben im Licht entsteht, ist jede Art von Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit. Dabei wägt ihr ab, was für ihn, den Herrn, gut und akzeptabel ist.
Beteiligt euch also nicht an Taten, die zur Finsternis gehören, und die doch ohne gute, bleibende Frucht sind, sondern deckt sie vielmehr auf! Denn die Dinge, die diese Leute im Verborgenen tun, sind so, dass es eigentlich schon beschämend ist, darüber überhaupt auch nur zu sprechen. Doch das alles wird als das erscheinen, was es wirklich ist, wenn das Licht darauf scheint.
Alles, was sichtbar wird, ist damit dann ja auch selbst ein Teil der Wirklichkeit des Lichts. Deshalb heißt es ja auch in einem Lied:
»Erhebe dich, du, der du schläfst,
und steh auf von den Toten,
und dann wird Christus dich durch und durch erleuchten!«

Herr, segne unser Reden und Hören. Amen.

Anlagen:
 Pr_Epheser_5_8-14.pdf[Aufwachen, Wachsen und Gehen im Licht von Christus]102 Kb
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