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Wir Menschen sind Teil der- Schöpfung Gottes. Gott gab den Menschen den Auftrag, seine Schöpfung zu bebauen und zu bewahren
Der Klimawandel hat den Umweltschutz in der Öffentlichkeit wieder in den Vordergrund gerückt – auch in den Kirchen. Dabei ist der Auftrag, unsere Erde zu bewahren, nicht neu. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Kirchengemeinde Wollmatingen betrachten den Schutz der Natur und der Umwelt als eine wichtige Aufgabe. Wir haben uns deshalb zum Einsatz für den Erhalt der Schöpfung verpflichtet. Vor diesem Hintergrund beschloss der Kirchengemeinderat im November 2006 beim Projekt "Grüner Gockel mitzumachen.
Hinter dem „Grünen Gockel" verbirgt sich ein Umweltzertifikat, das speziell für kirchliche Einrichtungen entwickelt wurde. Im norddeutschen Sprachraum läuft das kirchliche Umweltzertifikat unter dem Titel „Grüner Hahn", in süddeutschen Gefilden spricht man vom „Grünen Gockel".
Gemeinden, die sich auf das Projekt einlassen, untersuchen in einem etwa zweijährigen Prozess, wie sie im Sinne der Schöpfungsverantwortung ihr Umweltverhalten verbessern können. Das Zertifikat „Grüner Gockel" wurde auf Grundlage der Europäischen Umweltaudit-Verordnung EMAS speziell für Kirchengemeinden weiterentwickelt. Das wesentliche Ziel der Aktion ist, die Schöpfung besser zu bewahren, getreu den biblischen Vorgaben in 1. Buch Mose 2,15: „Wir Menschen sind Teil der Schöpfung Gottes. Gott gab den Menschen den Auftrag, seine Schöpfung zu bebauen und zu bewahren." Kernpunkt des kirchlichen Umweltmanagements ist dabei, den Energieverbrauch und damit vor allem auch die Energiekosten zu senken; es kann aber auch bedeuten, bei Gemeindefesten auf regionale Anbieter für Speisen zurückzugreifen.
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